Daten (Teil 1)
Welches Ausmaß
hat die Fördertechnik von Flughäfen? Im Folgenden möchten
wir ein paar Details in Form von interessanten Daten preisgeben. Als
Beispielflughäfen verwenden wir dafür überwiegend den
Münchner Flughafen und den Frankfurter Flughafen.
Das Transportnetz
des Münchner Flughafens ist ganze vierzig Kilometer lang. Durch
die Gepäckförderanlage können im Extremfall bis zu
19.000 Koffer pro Stunde befördert werden. Die Gepäckstücke
erreichen dabei eine Geschwindigkeit von bis zu sieben Meter pro
Sekunde. Das Transportband wird von rund 19.000 Motoren angetrieben
und von mehr als 27.000 Lichtschranken überwacht. Knapp 400
Scanner prüfen den Inhalt der Gepäckwannen. Die
Förderanlage hat mehr als 500 verschiedene Abzweigungen, die
Koordination und die Berechnung des kürzesten Weges übernehmen
mehrere redundant ausgelegte Kontrollrechner.
Zusätzlich
gibt es mehr als 3.000 Speicherplätze auf denen Gepäck
zwischengelagert werden kann. So ist es zum Beispiel möglich
bereits 24 Stunden vor dem eigentlichen Abflug das Gepäck
abzugeben. Es wird auf einen der Speicherplätze sicher abgelegt
und rechtzeitig vor dem Abflug in das Flugzeug geladen.
Trotz der ganzen
Technik sind am Münchner Flughafen knapp 100 Leute beschäftigt,
die für die Verladung des Gepäcks zuständig sind.