Daten (Teil 2)

Auf dem Frankfurter Flughafen werden alle aufgegebenen Gepäckstücke mit einem elektronischen Barcode versehen und anschließend in eine Transportwanne gelegt. Diese wird nun über das Förderband in das Flugzeug bzw. zu dem Bestimmungsort transportiert. Dazu gibt es mehr als 6.000 Gurtbahnen und fast 7.000 Rollbänder. Die Gepäckstücke erreichen in der Transportanlage eine Geschwindigkeit zwischen neun und achtzehn Stundenkilometer. Die Anlage hat mehr als 1.000 Weichen die durch einen Kontrollcomputer entsprechend gestellt werden müssen. 650 Barcode-Scanner überwachen dabei jeweils die aktuelle Position eines Gepäckstückes.

Auf dem Flughafen ist alles zeitbestimmt. Gepäck welches schnell von einem Flugzeug in das Andere geladen werden muss (für Umsteiger) wird durch die Transportanlage automatisch aussortiert und über entsprechende Förderbänder beschleunigt transportiert.

Die Gepäckstücke befinden sich üblicherweise in mehreren Containern im Flugzeugbauch. Mit einem Hubwagen werden diese Container aus dem Flugzeug entladen und über mehrere Transportwagen zur Gepäckförderanlage gebracht, wo das Gepäck eingelesen und anschließend über das Transportband zum Passagier befördert wird.

Für die Gepäckabfertigung, Verladung und Überwachung sind am Frankfurter Flughafen gut 1.500 Leute beschäftigt.



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