Flughafen
Die
Gepäckförderanlagen auf Flughäfen müssen äußerst
effizient und zuverlässig arbeiten. Ein Ausfall und eine falsche
Zuordnung des Koffers dürfen nicht passieren. Man stelle sich
das Szenario vor, dass ein Passagier bereits im Flugzeug sitzt auf
die Kanaren, der Koffer des Passagiers sich aber in einer anderen
Maschine nach Australien befindet.
Damit dieses und
ähnliche Szenarien nicht vorkommen wird an Flughäfen
hochentwickelte Fördertechnik eingesetzt. Besonders wenn ein
Passagier nur kurz von einer Maschine in die andere umsteigt, muss
sein Gepäck möglichst schnell und zuverlässig von dem
einen Flugzeug in das Andere verladen werden.
Auf vielen
Flughäfen werden die Koffer mit Hilfe von Förderbändern
transportiert. Häufig befinden sich auf dem Fördergurt
entsprechende Förderwannen, in denen die Koffer und andere Güter
transportiert werden. Durch computergestützte Systeme wird für
jedes Gepäckstück automatisch der kürzeste Weg von der
Aufgabestation zur Abwurfstation berechnet. Nur so ist eine hohe
Effizienz und optimale Auslastung gewährleistet.
An den Koffern
angebrachte Barcodes ermöglichen eine eindeutige Zuordnung des
Gepäcks zu einem bestimmten Passagier und damit auch zu einem
bestimmten Bestimmungsort, also ein bestimmtes Flugzeug. Ganz
automatisch geht es aber auch nicht, denn von der Gepäckaufgabe
bis zum Flugzeug gibt es kein durchgehendes Förderband. Der
letzte Schritt, nämlich der tatsächliche Ladevorgang in die
Maschine wird üblicherweise von Hand erledigt. Dazu gibt es
mehrere Mitarbeiter die von einer entsprechenden Koordinationsstelle
überwacht und gesteuert werden. Bei der Koordinationsstelle
spricht man auch von der Leitwarte.